Was ist PPID?
PPID (früher als Cushing-Syndrom bezeichnet) tritt vor allem bei älteren Pferden auf. Aber auch junge Pferde können an PPID erkranken. PPID ist die Abkürzung für „Pituitary Pars Intermedia Dysfunction“; dies bedeutet, dass die Hypophyse des Pferdes gestört ist. Dieser Teil des Gehirns ist am Hormonhaushalt des Pferdes beteiligt. Ist die Funktion der Hypophyse gestört, hat dies Auswirkungen auf die Hormonproduktion. Dies kann sich in verschiedenen Symptomen äußern.
Woran erkennt man PPID?
Im Anfangsstadium von PPID sind die Symptome noch nicht besonders spezifisch. Die Arbeitsfreude kann nachlassen, das Pferd kann träger oder weniger aufmerksam sein, und aufgrund einer geschwächten Abwehrkraft ist das Tier anfälliger für Krankheiten.
Das bekannteste Symptom von PPID ist wohl das lockige, lange Fell. Auch Hufrehe tritt bei Pferden mit PPID häufiger auf. Mit der Zeit verändert sich auch der Körperbau des Pferdes: Die Muskelmasse nimmt ab und an bestimmten Stellen sammelt sich Fett an. Pferde mit PPID haben daher manchmal einen Hängebauch.
Eine Blutuntersuchung zeigt, ob Ihr Pferd an PPID leidet. Dabei wird der ACTH-Spiegel im Blut bestimmt. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das von der Hypophyse produziert wird; im Herbst steigt dieser Spiegel bei Pferden mit PPID stark an. Der beste Zeitraum für die Untersuchung ist daher von August bis einschließlich November. In den Monaten September und Oktober wird diese Untersuchung oft zu einem ermäßigten Preis angeboten.
Die medikamentöse Behandlung kann zu einer deutlichen Besserung führen. Bei älteren Pferden kann der Gewichtsverlust aufgrund von Zahnproblemen dauerhaft sein. Die Insulinresistenz ist eine Folge von PPID, die durch die Behandlung ebenfalls vollständig behoben werden kann. Um dies sicher festzustellen, ist eine Blutuntersuchung erforderlich. All dies hat Auswirkungen auf die Gestaltung der Futterration.
Lösungsansatz für das Problem
Handelt es sich um ein älteres Pferd mit Zahnproblemen und Gewichtsverlust, ist ein Futter mit niedrigem Stärke- und Zuckergehalt, ausreichendem Ballaststoffanteil und guter Verdaulichkeit erforderlich. Ist das Pferd zwar nicht alt, aber dennoch abgemagert, besteht Bedarf an einem fettreichen Futter in Kombination mit qualitativ hochwertigem Raufutter. Bei Insulinresistenz ist es wichtig, dass die Stärke- und Zuckeraufnahme pro Mahlzeit gering ist. Um Insulinspitzen zu vermeiden (die Hufrehe verursachen können), ist es besser, das Futter auf mehrere kleine Portionen aufzuteilen.
HP Muscle wurde speziell für die ernährungsbedingte Regeneration entwickelt. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften eignet es sich auch sehr gut für untergewichtige Pferde, Pferde mit Magengeschwüren, einer Funktionsstörung des Dünndarms oder PPID (Cushing-Syndrom).
HP Senior wurde speziell zur Kompensation einer chronischen Dünndarminsuffizienz entwickelt. Es eignet sich hervorragend für ältere, an Gewichtsverlust leidende Pferde. Durch die sorgfältige Auswahl der Zutaten und die ausgewogene Zusammensetzung bietet es die ideale Ernährung für Pferde, die weniger gut kauen können.

