Was ist Hufrehe?
Hufrehe, auch Laminitis genannt, ist eine Entzündung zwischen der Hufwand und dem Hufknochen. Der Schweregrad der Entzündung und die Folgen für den Huf reichen von leicht bis irreparabel. Die durch die Entzündung entstehende Schwellung verursacht enormen Druck und Schmerzen. Der Hufknochen löst sich von der Hufwand. Im schlimmsten Fall kann sich der Hufknochen neigen und durch die Sohle hindurchragen. Hufrehe ist eine sehr schwerwiegende Erkrankung, bei der eine schnelle Erstversorgung durch einen Tierarzt von entscheidender Bedeutung ist.
Ursachen für Hufrehe
Es gibt verschiedene Ursachen für Hufrehe.
- Übergewicht: Übergewicht tritt bei mehr als der Hälfte der Pferde in den Niederlanden auf. Übergewicht kann zu verschiedenen unangenehmen Erkrankungen führen, darunter Hufrehe.
- EMS: Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) ist eine Kombination aus Übergewicht, Insulinresistenz und Hufrehe. Dabei handelt es sich um ein hormonelles Ungleichgewicht.
- PPID:Die Dysfunktion der Pars intermedia der Hypophyse, auch bekannt als Cushing-Syndrom, ist eine Erkrankung, die meist bei älteren Pferden auftritt. Der Hormonhaushalt gerät aus dem Gleichgewicht, was unter anderem zu Hufrehe führen kann.
- Falsche Ernährung: Wenn das Pferd durch den Verzehr von zu viel Hafer, Äpfeln oder Kraftfutter zu viel Zucker und Stärke aufnimmt, kann dies zu Problemen führen. Auch Frühlingsgras enthält sehr viel Zucker, was große Gefahren mit sich bringen kann.
- Medikamente: Bestimmte Medikamente können zur Entstehung von Hufrehe führen
- Sonstige Ursachen: Andere Ursachen wie Überlastung oder Entzündungen an anderen Stellen im Körper
Was kann man gegen Hufrehe tun?
Vorbeugen ist besser als heilen. Hat ein Pferd einmal eine Hufrehe gehabt, besteht immer die Gefahr eines Rückfalls. Daher ist es wichtig, die Ursache der Hufrehe zu kennen und eng mit dem Tierarzt, dem Hufschmied und gegebenenfalls einem Ernährungsberater zusammenzuarbeiten, um das Risiko eines Rückfalls zu minimieren.
Mit diesen Tipps kannst du Hufrehe vorbeugen:
- Sorgen Sie für eine maßgeschneiderte Futterration für Ihr Pferd.
- Vermeiden Sie plötzliche Futterumstellungen.
- Sorgen Sie für einen schrittweisen Übergang in die Weidesaison.
- Seien Sie vorsichtig mit zuckerhaltigen Lebensmitteln.
- Achten Sie bei Stuten darauf, dass die Nachgeburt rechtzeitig austritt. Sollte die Nachgeburt nach vier Stunden noch nicht ausgetreten sein, wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
- Vermeiden Sie Überlastung.
Bei der Aufnahme von viel Zucker, Stärke oder Fruktan kann die Übersäuerung im Dickdarm zum Absterben der nützlichen Bakterien führen. Dabei werden Giftstoffe freigesetzt. Eine gesunde Darmwand lässt diese Stoffe nicht ins Blut gelangen. Durch die Übersäuerung kann die Darmwand jedoch auch geschädigt werden, wodurch die Giftstoffe in den Blutkreislauf gelangen. Die Giftstoffe sind schädlich und können unter anderem Hufrehe verursachen.
HP Colon wurde speziell zur Linderung chronischer Verdauungsstörungen im Dickdarm entwickelt. HP Colon dazu HP Colon , die Darmflora von Pferden zu verbessern und zu unterstützen. Es enthält Rohstoffe mit einer Vielzahl von Ballaststoffen. Der Ballaststoffgehalt ist hoch, während der Anteil an Stärke und Zucker gering ist. Dadurch vermehren sich die guten Bakterien. Die Prä- und Probiotika tragen dazu bei, das bakterielle Gleichgewicht wiederherzustellen. Die zugesetzten Nährstoffe, wie beispielsweise besonders viel Biotin und Zink, tragen zu einer gesunden Haut und einem gesunden Huf bei.
Ein Pferd, das aufgrund von Übergewicht an Hufrehe erkrankt ist, benötigt eine andere Futterration als ein abgemagertes Pferd. Um die richtige Futterauswahl zu treffen, ist es wichtig, denBody Condition Score zu bestimmen.
Hufrehe steht oft im Zusammenhang mitInsulinresistenz. Wenn ein Pferd zusätzlich an Insulinresistenz leidet, muss besonders auf die Futterration geachtet werden.
HP Non-Obesitas Bestandteil einer gesunden Diät zur Gewichtsreduktion. Durch die Kombination aus begrenztem, grobstieligem Heu und ballaststoffreichem HP Non-Obesitasverbrennt das Pferd Fett, ohne dass es zu einem Mangel an Proteinen oder essenziellen Nährstoffen kommt.
Wir empfehlen grobstieliges Raufutter, da dieses weniger Energie und Zucker enthält, sodass das Pferd davon etwas mehr erhalten kann als von feinem Raufutter. Verteilen Sie die Portion über den Tag, dadurch halten Sie die Zuckeraufnahme niedrig und verringern somit das Risiko von Insulinanstiegen und einem erneuten Auftreten von Hufrehe.

