Die „Health & Performance“-Geschichte von Balou
Autorin – Esmé Blankestijn
Im Mai brachte Esmé ihr Pferd Balou in einen anderen Stall, der näher an ihrem Zuhause lag, mehr Ausreitmöglichkeiten bot und anders geführt wurde. Dies schien ihr die beste Wahl für ihr Pferd zu sein. Balou wurde sofort in die Gruppe aufgenommen, deren Pferde zu diesem Zeitpunkt auf der Weide standen. Sie hatte mehrere Hektar Land zur Verfügung, um sich frei zu bewegen und nach Herzenslust zu fressen.
Doch ab dieser Zeit wurde auch Balous Kot unregelmäßig. Wenn sie länger auf der Weide gestanden hatte, konnte Esmé dies direkt an ihrem Kot erkennen. Von Durchfall bis hin zu festen Kotkugeln und allem dazwischen.
Wenn der Kot eines Pferdes ungewöhnlich aussieht, ist die Darmflora oft gestört. Es kann eine Weile dauern, bis sich diese wieder vollständig erholt hat. Um sicherzustellen, dass keine anderen körperlichen Probleme oder Erkrankungen vorliegen, empfiehlt es sich immer, einen Tierarzt zu konsultieren.
Untersuchungen ergaben, dass es tatsächlich ausschließlich mit Balous Darmflora zu tun hatte. Der Kot sollte sich verbessern, sobald sich die Darmflora erholt. Nach einigen Wochen stellte Esmé bereits eine deutliche Besserung fest. Den ganzen Sommer über konnte Balou das Gras zusammen mit anderen Pferden auf der Weide in vollen Zügen genießen.
Leider endete die Weidesaison im November, und die Pferde mussten zurück auf den Paddock. In dieser Übergangsphase konnten die Pferde noch selbst entscheiden, ob sie Gras auf der Weide oder Raufutter auf dem Paddock fressen wollten. Denn sowohl der Paddock als auch die Weide standen den Pferden offen. Balou entschied sich eindeutig dafür, auf der Weide zu bleiben – mit allen Konsequenzen.
Zu dieser Jahreszeit ist der Nährwert des Grases gering und es wächst nicht mehr, wodurch die Pferde nicht genügend Nährstoffe aufnehmen.
Das bemerkte Esmé sofort wieder an Balous Kot, und in den folgenden Wochen sah sie, wie sie abnahm. Das gab Anlass zur Sorge, weshalb sie sich mit dem Tierarzt beriet.
Balous Kot hatte sich inzwischen verschlechtert, sie hatte starken Durchfall. Da Esmé ihr Pferd in einer Pensionsstallung untergebracht hatte, hatte sie die Fütterung nicht immer selbst in der Hand. Die Pferde gehen zu bestimmten Zeiten nach draußen, stehen alle zusammen auf der Weide oder im Paddock und erhalten alle das gleiche Raufutter. Daher sah Esmé zunächst keine Möglichkeit, die Fütterung entsprechend anzupassen. Nach Rücksprache hat sie dann HP Muscle und HP Colon zu füttern, und zwar in Kombination mit einem Präbiotikum, um die Darmflora schnell wiederherzustellen.
Health & Performance und der Tierarzt empfehlen, die Futtermenge auf mehrere Portionen über den Tag verteilt zu geben.
Die Futtermenge auf mehrere Portionen aufzuteilen, empfand Esmé als eine echte Herausforderung. Sie war auf einer Pensionspferdehaltung untergebracht, wo die Pferde unbegrenzt Raufutter erhielten und bei ihrer Ankunft um 17:00 Uhr nur Kraftfutter oder die eigens für sie bereitgestellte Futterschale bekamen. Das bedeutete, dass Balou an den Tagen, an denen sie selbst nicht hingehen konnte, nur eine Portion bekommen würde.
Woche 1.
Am 1. Dezember begann Esmé mit der „Health & Performance“-Fütterung: mindestens eine Portion pro Tag um 17:00 Uhr, die vom Stallbesitzer verabreicht wurde. In der ersten Dezemberwoche erhielt Balou 500 Gramm HP Muscle 500 Gramm HP Colon. Außerdem sorgte sie dafür, dass sie selbst einmal täglich vorbeikam, um eine weitere Portion zu füttern.
Woche 2.
In der zweiten Woche erhöhte sie die Portionen auf 700 Gramm HP Muscle 700 Gramm HP Colon. Jeden Tag holten Esmé oder ihr Beifahrer eine zusätzliche Portion ab.
Was die Energie angeht, hatte Esmé ein ganz anderes Pferd: Balou war unglaublich frisch und an der Longe ein echtes Energiebündel. In dieser Zeit hat Esmé Balou nicht besonders intensiv trainiert, sondern nur Ausritte im Wald und Arbeit an der Longe gemacht. Sie hatte eine Pause von Turnieren, Reitstunden und intensivem Training.
Balous Rippen wurden allmählich weniger sichtbar, ihr Bauch war nicht mehr so empfindlich und ihr Stuhl wurde wieder fester.
Woche 3.
In der dritten Woche konnte Balou vollständig auf „Health & Performance“ umgestellt werden. Sie erhielt täglich 1,5 kg HP Muscle 1,5 kg HP Colon. In dieser Woche bemerkte Esmé, dass Balou noch energiegeladener wurde und ihre Energie nicht mehr richtig loswerden konnte. Nach dieser Woche entschied sie sich, die HP Muscle zu reduzieren. Das hat ihr unglaublich gut getan, sie wurde wieder mehr sie selbst. Jede Woche konnte Esmé buchstäblich sehen, wie sie an Gewicht zunahm – ein ganz besonderes Erlebnis! Auch ihr Kot verwandelte sich zunehmend in schöne Kotbällchen.
Es fiel jedoch auf, dass der Mist wieder weniger wurde, wenn Balou gestresst war. Es handelte sich zwar nicht mehr um Gülle, aber der Mist war eindeutig immer noch zu feucht.
Woche 4.
In den folgenden Wochen erhielt Balou weiterhin die gleiche Menge an „Health & Performance“-Futter. Sie nahm weiterhin gut zu, ihr Fell gewann wieder an Glanz und ihr Kot war noch nie so gut gewesen!
Inzwischen ist Esmé zusammen mit Balou ans andere Ende der Niederlande gezogen. Sie hatte große Angst, dass ihr Darm hier aufgrund des Stresses und der Anspannung wieder darauf reagieren würde, aber bisher ist ihr Kot noch immer in Ordnung.
Esmé schreibt: „Ich bin sehr froh, dass ich mich für HP Muscle Colon entschieden habe, und werde meine Stute vorerst weiterhin damit füttern. Sie findet es sehr schmackhaft, es lässt sich leicht füttern und eignet sich für Leute, die – genau wie ich – in einer Pensionsstallung untergebracht sind.“








